1. Was ist eine Konisation?

Eine Konisation ist ein operativer Eingriff, welcher üblicherweise in Vollnarkose oder in Regionalbetäubung, in seltenen Fällen auch in örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Bei diesem Eingriff wird Gewebe im Bereich des äußeren Muttermundes (Portio) entnommen. Es gibt verschiedene chirurgische Techniken (Skalpell, Laser, elektrische Schlinge) eine Konisation durchzuführen. Heute gilt die Operation mit einer elektrischen Schlinge (LLETZ=Large Loop Excision of the Transformation Zone, oder LEEP=Loop Electrical Excision Procedure) als die Operationsmethode der ersten Wahl.

Vor dem Eingriff wird im Allgemeinen die Harnblase durch Einlegen eines Blasenkatheters entleert. Nach Desinfektion, Spreizen der Scheide und in Einzelfällen örtlicher Einspritzung eines Medikamentes in die Gebärmutter zur Verhinderung stärkerer Blutungen, wird Gewebe im Bereich des äußeren Muttermundes in Form eines Kegels (Konus) entfernt. Tiefe und Breite des Konus richten sich nach dem Lebensalter und nach dem vor der Operation erhobenen Befund. Wird die Operation mit einer elektrischen Schlinge durchgeführt, wird zumeist weniger Gewebe entfernt, als mit einer klassischen Messerkonisation.

Anschließend wird der Bereich des Gebärmutterhalses mit einem scharfen Löffel (Cürette) ausgeschabt. Am Ende des Eingriffes wird die entstandene Wundfläche elektrisch verschorft. In seltenen Fällen ist es notwendig sein, zur Blutstillung eine Tamponade in die Scheide einzulegen, welche nach einigen Stunden wieder entfernt wird.

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