7. Kann es sein, dass nochmals operiert werden muss?

In den meisten Fällen ist die Durchführung einer Konisation ein therapeutischer Eingriff, so dass das gesamte betroffene Areal entfernt wird. Zu beachten ist jedoch, dass bei ungefähr 10-15% aller Operationen nicht das gesamte dysplastische Gewebe entfernt wird. Dies ist nicht die Schuld des Operateurs, sondern ist der Operationsmethode an sich anzulasten. Bei der Konisation wird versucht, nur so wenig wie nötig Gewebe zu entfernen. Bei der Operation kann nur das mit freiem Auge sichtbar veränderte Gewebe entfernt werden. Bei der feingeweblichen Untersuchung unter dem Mikroskop durch den Pathologen kann es sein, dass dieses veränderte Gewebe bis an den Rand des entfernten Gewebes reicht. Je nach dem vorliegenden Befund bzw. auch nach dem Ergebnis der Ausschabung ist das weitere Vorgehen festzulegen. In den meisten Fällen ist es völlig ausreichend, klinische und Abstrichkontrollen in 3- bis 4-monatigen Abständen über zwei Jahre durchzuführen. Nur in sehr seltenen Fällen ist unmittelbar nach der Operation eine neuerliche Operation notwendig.

Auch wenn das veränderte Gewebe vollständig entfernt wurde, kann es sein, dass ein auffälliger PAP- Abstrich und eine Zervixdysplasie wieder auftritt. Daher sind in regelmäßigen Abständen Kontrollen beim Frauenarzt notwendig. Die Durchführung eines HPV-Tests hilft, das Risiko für die neuerliche Entstehung einer Dysplasie besser abzuschätzen.

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