9. Welche Untersuchungen sind nach einer Konisation notwendig?

In ungefähr 85% aller Konisationen wird das veränderte (=dysplastische) Gewebe durch die Operation vollständig entfernt. In diesen Fällen wird empfohlen, 3 Untersuchungen (PAP-Abstrich ev. mit Koloposkopie) im Abstand von jeweils 4-6 Monaten in einer Spezialambulanz oder beim Frauenarzt durchführen zu lassen. Sollten drei aufeinander folgende Untersuchungen einen unauffälligen Befund ergeben, kann wieder zu einjährlichen Kontrollintervallen übergegangen werden. Zusätzlich wird noch die Durchführung einer HPV Typisierung ungefähr ein halbes Jahr nach der Konisation empfohlen. Mit dieser Untersuchung kann das Risiko abgeschätzt werden, wie hoch das Risiko für das neuerliche Auftreten einer Dysplasie ist.

In Fällen, bei denen das veränderte Gewebe nicht vollständig entfernt wird (ungefähr 15%), ist in den meisten Fällen keine weitere Operation notwendig. Es werden Kontrollen mit Kolposkopie, PAP-Abstrichabnahme und ev. Biopsieentnahme alle 3-4 Monate empfohlen. Zusätzlich wird noch die Durchführung einer HPV Typisierung ungefähr ein halbes Jahr nach der Konisation empfohlen. Mit dieser Untersuchung kann das Risiko abgeschätzt werden, wie hoch das Risiko für das neuerliche Auftreten einer Dysplasie ist. Falls nach 12-18 Monaten kein Hinweis auf eine Veränderung besteht, kann wieder zu einjährlichen Routinekontrollintervallen übergegangen werden.

zurück | weiter

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.krebsabstrich.at!